Vermittlungsformate

Piega Grande (Große Falte)

Zine

Das Zine ermöglicht es dir, die Ausstellung spielerisch und interaktiv kennenzulernen.  Du kannst das Magazin als PDF herunterladen, online nutzen oder auch selber ausdrucken. Gedruckte Exemplare liegen zusätzlich auf dem Campus aus, z.B. an der Pforte des IG-Farben-Gebäudes.

Das Magazin lädt dich ein, sowohl eigenständig als auch in der Gruppe die Figuren auf dem Campus zu erkunden. In der Mitte befindet sich eine Übersichtskarte des Campus, auf welcher die Standorte der Figuren Mehlers mit einem weißen Punkt markiert sind. Auch an den kleineren weißen Punkten findest du etwas 😉 

Dich erwarten Aufgaben, bei denen du deine Eindrücke und Gedanken einbringen kannst oder die Figuren nochmal anders kennenlernst, sowie Informationen zu den Werken und zum Künstler. Alles ist freiwillig! 
Das Heft ist somit sowohl eine Art kleines „Museum to Go“ zur Nutzung vor Ort als auch zum Mitnehmen zur späteren Auseinandersetzung zuhause. 

Wir sind gespannt auf deine Eindrücke und Erfahrungen: Wie findest du das Zine?
Wir verlosen vier Kataloge zur Ausstellung unter allem Feedback (Details hierzu auf S.5 des Magazins). 

Podcast

In der dreiteiligen Podcastreihe möchten die Studierenden Carina, Rabia, Kira, Selda, Tomke und Theresa den Hörer:innen die Ausstellung Herbert Mehlers über unterschiedliche Herangehensweisen und Annäherungstechniken näherbringen und ihnen diese mit auf den Weg geben. Hören Sie selbst! 

Audioguide

Vermittlungkonzept für sehendes, blindes und sehbeeinträchtigtes Publikum mit Skulpturen von Herbert Mehler am Campus Westend

von Gesa Busse, Judika Dragässer und Paula Georg in Zusammenarbeit mit Petros Bokretzien

Da Mehlers Ausstellung frei zugänglich ist, sind wir als Projektgruppe der Idee gefolgt, ein
dialogisches Vermittlungskonzept mit auditiven und haptischen Erfahrungen, sowohl für ein
blindes, sehbehindertes als auch für ein sehendes Publikum mit downloadbarem PDF, einer
Online-Karte, Audioguide und 3D-Modellen zu erstellen.

Leider bot die zeitlich begrenzte Ausstellung und die Herausforderungen während der
Corona-Pandemie nicht genügend zeitlichen Vorlauf, unsere Testphase in ein effektives
Endprodukt zu überstellen. Die Skulpturen sind sehr groß und abstrakt und daher ohne 3D-
Modelle nur schwer anzueignen. Zudem gab es keine taktilen Leitlinien, die zu den
Skulpturen-Gruppen führen. Die Skulpturen haben spitze Ecken, so dass Begleitpersonen
nötig sind, um auf die Sicherheit der Teilnehmer*innen, sowie auf das Wetter zu achten, da
sich zum Teil Regenwasser in den Skulpturen ansammelt und der Corten-Stahl Kälte bzw.
Wärme aufnimmt.

Ein perfektes Endprodukt hat für uns nicht die oberste Priorität. Das Projekt ist als
Annäherung an das Thema Inklusion und an einem Miteinander in der Kulturvermittlung zu
verstehen. Wir haben viel Wertvolles miteinander und voneinander gelernt und werden die
gesammelten Erfahrungen der Goethe Uni und potentiellen Projektepartnern zur Verfügung
zu stellen, damit in Zukunft eine bessere Kooperation und effektivere Vermittlungskonzepte
möglich werden.

Wir bedanken uns insbesondere bei Claudia Spezzano für die Projektleitung und Petros
Bokretzien für den Einblick in seine Herausforderungen als blinde Person.